Wassersport in Dänemark

Historisches Segelschiff Historisches Segelschiff

Das Land am Ausgang der Ostsee nach Norden besteht aus zahlreichen Inseln und einer Halbinsel zwischen Ostsee und Nordsee, bietet also schon von der Natur her die allerbesten Bedingungen für den Wassersport. Dazu kommt ein dichtes Netz von Häfen verschiedenster Größe – und ein entgegenkommendes und herzliches Verhältnis zu Gästen. Als Paradies für Freizeitskipper gilt die so genannte dänische „Südsee“, das Gebiet zwischen den Inseln Fünen, Als und Ærø in Richtung der Flensburger Förde. Eine größere Herausforderung stellt die dänische Nordseeküste zwischen Skagen und der Insel Rømø dar.

Die Gesamtlänge der dänischen Küsten beträgt mehr als 7.000 Kilometer, zum Land gehören 405 Inseln, die einen Namen tragen, kein Ort in Dänemark liegt mehr als 50 Kilometer von einer Küste entfernt. Die insgesamt 350 Yachthäfen im Land stellen ein so dichtes Netz dar, dass verschiedenste Routen möglich sind. Die meisten von ihnen bieten auch Bootscharter an, so dass der Wassersport in Dänemark zu den am besten ausgestatteten Urlaubsarten in Dänemark gehört. Unter diesen Bedingungen ist es mehr als empfehlenswert, das gesamte Land auch vom Wasser aus, per Schiff zu erkunden. Der Nordteil der Halbinsel Jütland wurde nachträglich zur Insel, abgetrennt durch einen schmalen Wasserarm, den Limfjord. Der Ostteil Jütlands ist reich gegliedert, auch die großen dänischen Inseln Fünen und Seeland sind es, während die kleineren Inseln wie Lolland, Falster und Langeland auch durchgehende Küstenabschnitte aufweisen. Eine Sonderstellung nimmt die Ostseeinsel Bornholm ein, die weiter vom Staasgebiet Dänemarks als vom Staatsgebiet Schwedens entfernt liegt.
Die Freihafen-Regelung bietet eine Möglichkeit, kostenlos als Gast in einem Hafen zu übernachten, der der Freihafen-Regelung angeknüpft ist. Um dies nutzen zu können, ist es erforderlich, selbst Mitglied eines Segelvereins zu sein, der sich der Freihafen-Regelung ebenfalls angemeldet hat. Zur Zeit sind ca. 150 dänische Häfen sowie einige deutsche, schwedische und norwegische Häfen Mitglied der Regelung.
 

Foto: © Cees van Roeden / visitdenmark.dk

Dänemark Törnführer 1 – Jütland, Anholt, Læsø

Das nördliche Nachbarland Dänemark ist ein Paradies für Freizeitskipper, mit oder ohne Motor. Es ist deshalb eines der beliebtesten Ziele deutscher Segler und Motorbootfahrer, die von den unterschiedlichsten Segelrevieren an den Küsten von Nordsee und Ostsee herausgefordert werden. Unerlässlich dafür sind ausführliche und aussagekräftige Wegweiser, wie sie vom Bielefelder Delius-Klasing-Verlag seit vielen Jahren herausgegeben werden.

Törnführer Dänemark 2 – durch die dänischen Inseln

Die deutschen Freizeitskipper kommen bei einem Kurs Nord von der deutschen Ostseeküste zwangsläufig in dänische Gewässer. Diese sind ein Paradies für Freizeitskipper, mit oder ohne Motor. Die beliebten Ziele deutscher Segler und Motorbootfahrer sind die dänischen Inseln der Ostsee mit den unterschiedlichsten Segelrevieren an den Küsten der Ostsee. Unerlässlich dafür sind ausführliche und aussagekräftige Wegweiser, wie sie vom Bielefelder Delius-Klasing-Verlag seit vielen Jahren herausgegeben werden.

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Winterbadefestival Skagen 2019
Bereits zum 8. Mal laden die Veranstalter zu diesem dreitägigen Event ein. Der Anreise- und Anmeldetag, der 24. Januar, endet mit einem Begrüßungsabend im Kultur- und Freizeitcenter.
Abenteuerurlaub auf Fünen
Dänemark ist das Land der Inseln, von denen die fünf größten am bekanntesten sind: Seeland, Fünen, Lolland, Falster und Møn. Daneben gibt es eine Vielzahl von kleineren, die vor allem die so genannte „Dänische Südsee“ prägen, das Gebiet südlich der Insel Fünen. Größte Stadt auf Fünen ist Odense, die Geburtsstadt von Dänemarks berühmtesten Dichter Hans Christian Andersen. Der Zoo von Odense ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern. Am entgegengesetzten Ende der Insel, im Südosten, liegt eines der bekanntesten dänischen Schlösser, das Schloss Egeskov. Der folgende Text stellt aktuelle Attraktionen dieser beiden Standorte vor.
Große Taucherlebnisse im Kleinen Belt
Die Meerengen am nordwestlichen Ausgang der Ostsee haben schon immer eine große Bedeutung gehabt. Mit Ausnahme der breitesten, des Öresunds zwischen Schweden und Dänemark, ist der Ausgang der Ostsee in das Kattegat, was auch noch als Bestandteil der Ostsee gerechnet wird, sind sie alle unter der nationalen Kontrolle Dänemarks. Mittlerweile führt die Strecke von der Halbinsel Jütland im Westen bis nach Schweden komplett über Brücken. Erst 2000 wurde die Öresundbrücke eingeweiht, die Brücke über den Großen Belt zwischen den dänischen Insel Fünen und Seeland, wurde bereits zwei Jahre früher eröffnet. Den schmalsten Ausgang, den Kleinen Belt zwischen Jütland und Fünen, überspannt bereits seit 1935 eine Brücke, 1970 kam eine zweite hinzu.