Lolland-Falster-Møn

Südlich an die größte dänische Insel Seeland schließen sich die drei kleineren Inseln Lolland, Falster und Møn an. Während Lolland und Falster durch die großen Fährhäfen Rødbyhavn (nach Puttgarden/Fehmarn) und Gedser (Rostock) mit Deutschland verbunden sind, ist Møn besonders durch seine Kreidefelsen als Urlaubsziel bekannt.

Lolland als mit über 1.200 qkm viertgrößte Insel Dänemarks verfügt an der Südwestküste am Fehmarnbelt über einige Badestrände. Die Insel ist sehr flach und muss im Südteil durch Deiche geschützt werden. Charakteristisch für Lolland sind einige der größten Ganggräber Dänemarks. Aus Versuchen slawischer Siedlungen stammen Ortsnamen auf die Endung -itse. Zwischen den Fährhäfen Rødbyhavn und Puttgarden soll eine 18 Kilometer lange feste Querung des Fehmarnbelts entstehen, die besonders in Deutschland umstritten ist.

Mit 514 qkm etwas größer als die deutsche Insel Usedom schließt sich die Insel Falster wie ein nach Süden zeigendes spitzwinkliges Dreieck östlich an Lolland an, nur durch den schmalen Guldborgsund getrennt. Hauptort ist Nykøbing Falster am Übergang nach Lolland. Falster ist in erster Linie der Verkehrsknoten Dänemarks nach Süden, der sich hier in Richtung Fehmarn und Rostock verzweigt. In der Mitte der Insel sind Reste eines Verteidigungswalls zu erkennen, der gegen Siedlungsversuche der Slawen vor über 1000 Jahren angelegt wurde. Der Insel süden ist durch Deichprojekte aus dem 16. Jahrhundert geprägt. Die südöstliche Küste Falsters bis zur Südspitze Dänemarks bei Gedser ist ein fast durchgängiger flacher und damit familienfreundlicher Sandstrand.

Durch ihre imposanten Kreidefelsen ist die Insel Møn bekannt. Sie entstand aus der selben Landmasse wie die Insel Rügen. Acht Kilometer lang und bis zu 128 Meter hoch verläuft das Kreidekliff entlang der Ostküste der Insel und verspricht neben fantastischem Ausblick (bei guter Sicht bis zur deutschen Küste) auch Fossilienfunde. Darüber hinaus gibt es jede Menge Natur auf Møn, vom Klint-Wald hinter der Kreideküste bis zu Salzwiesen im Nordwesten. Møn ist über ein Brückensystem mit den Nachbarinseln Seeland und Falster verbunden.


Foto © Jürgen Sauer/PIXELIO

Nakskov auf der Insel Lolland (Foto © Jan Winther/VisitDenmark)

Nakskov

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Rødbyhavn auf der Insel Lolland (Foto © nordlicht verlag)

Rødby

Auf der wohl bekanntesten und mit nur einer Stunde Überfahrt die zugleich kürzesten Verbindung von Deutschland nach Skandinavien ist...
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Knuthenborg

Zwischen Bandholm und der Stadt Maribo befindet sich einer der spektakulärsten Freizeitparks Dänemarks. Der Safaripark Knuthenborg ist...
Nykøbing Falster (Foto © Ted Fahn/VisitDenmark)

Nykøbing Falster

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Gelber Turm mit 'Dannebrog' in Gedser auf Falster (Foto © Cees van Roeden/VisitDenmark)

Gedser

Yachten wiegen sich im Wasser. Stattlich schauen kleine weiße Spitzdachhütten des Ferienparks Gedser Danland hervor. Steil fällt...
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Klintholm

Klintholm Havn auf der paradiesisch schönen, wenn auch kleinen Insel Møn im Süden Dänemarks ist in der Seele durch und durch...

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News

Abenteuerurlaub auf Fünen
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Große Taucherlebnisse im Kleinen Belt
Die Meerengen am nordwestlichen Ausgang der Ostsee haben schon immer eine große Bedeutung gehabt. Mit Ausnahme der breitesten, des Öresunds zwischen Schweden und Dänemark, ist der Ausgang der Ostsee in das Kattegat, was auch noch als Bestandteil der Ostsee gerechnet wird, sind sie alle unter der nationalen Kontrolle Dänemarks. Mittlerweile führt die Strecke von der Halbinsel Jütland im Westen bis nach Schweden komplett über Brücken. Erst 2000 wurde die Öresundbrücke eingeweiht, die Brücke über den Großen Belt zwischen den dänischen Insel Fünen und Seeland, wurde bereits zwei Jahre früher eröffnet. Den schmalsten Ausgang, den Kleinen Belt zwischen Jütland und Fünen, überspannt bereits seit 1935 eine Brücke, 1970 kam eine zweite hinzu.
Neuer Nationalpark auf Seeland
Oberflächlich betrachtet bietet die Natur unseres nördlichen Nachbarlandes Dänemark nichts Außergewöhnliches. Der höchste Berg erreicht keine 200 Meter, die wenigen Wälder können in der Größe mit den deutschen nicht mithalten, Felsen gibt es nur auf der abgelegenen Insel Bornholm. Der genaue Beobachter kommt jedoch zu einem anderen Schluss. Gerade die abwechslungsreiche Landschaft mit den tausenden Kilometern Küste an Ost- und Nordsee, ob gerade und dünengesäumt oder mit vielen Buchten und Stränden. Ein Geheimtipp ist der Roskildefjord im Norden der Insel Seeland, nordwestlich der Hauptstadt Kopenhagen. Dieser erfuhr jetzt eine deutliche Aufwertung mit dem Status als Nationalpark.