Strandby: Strände, Hafen und Fischkultur
Unterkünfte in Strandby
Strandby verbindet ausgewiesene Badeplätze, Dünenstrände, Hafenleben und historische Spuren zu einem vielseitigen Reiseziel. Der nach Osten ausgerichtete Strand Strandby Nord ist als Badepunkt ausgewiesen. Nördlich und südlich von Strandby liegen außerdem weiße, familienfreundliche Strände mit Sanddünen. Wer für den Aufenthalt unterschiedliche Tagesideen verbinden möchte, findet hier Meer, Natur, Wege, Fischerei und Ortsgeschichte in engem thematischem Zusammenhang.
Strand und Natur rund um Strandby
Am Strand am nördlichen Hafenufer trägt der Badeplatz den Status der Blauen Flagge. Vom Nørrevej führt der Weg zu Toiletten und zu einer langen Rampe, die den Zugang mit Kinderwagen und Rollstuhl ermöglicht. Nördlich des Strandes erstreckt sich bei Strandby Nord in 200 Metern Entfernung ein Natura-2000-Gebiet. Damit stehen dem Stranderlebnis auch geschützte Naturbezüge gegenüber, ohne dass beide Bereiche miteinander gleichgesetzt werden müssen.
Eine weitere Perspektive eröffnet die Route durch den Bannerslund Skov. Zu ihr gehört ein Aussichtsturm zur Vogelbeobachtung mit Blick auf Hirsholmene und die artenreiche Vogelwelt der Umgebung. Auch die Marina von Strandby besitzt einen Aussichtsturm; dort stehen Ferngläser bereit, und der Blick reicht auf Hirsholmene und Læsø.
Strandby-stien und historische Entdeckungen
Der Strandby-stien ist etwa 7 km lang. Der Weg kann am Parkplatz bei der Hundeskoven in Bannerslund, am Bahnhof oder am Hafen begonnen werden. Entlang der Strecke informieren Tafeln über Geschichten aus Strandby. Bei der Elling Å führt der Weg an der Stelle vorbei, an der Schiffe aus der Eisenzeit gefunden wurden. Außerdem gibt es Informationen über den Strandbyskatten: Zwei junge Männer fanden diesen Schatz 2012; zu ihm gehören Münzen und weitere Gegenstände aus der Wikingerzeit.
Wer lieber durch den Ort selbst geht, kann die Altstadt auf einem Rundgang durch den historischen Stadtteil erkunden. So ergänzt die Ortsgeschichte die Natur- und Hafenerlebnisse um konkrete Spuren aus verschiedenen Epochen. Für die Auswahl eines Hotels in Strandby lässt sich daher zunächst der gewünschte Schwerpunkt festlegen: Strand, Wege, historische Entdeckungen oder das maritime Leben am Hafen.
Hafen, Angeln und Fischauktion
Der Hafen von Strandby wurde 1896 eingeweiht. Von den 1920er- bis in die 1950er-Jahre fischten zahlreiche Kutter aus Strandby in der Nordsee und landeten ihren Fang in Grimsby und Hull an der englischen Ostküste. Diese Geschichte ist heute mit den weiterhin sichtbaren Angeboten rund um Fisch und Hafen verbunden.
Die Strandby Fiskeauktionen bietet Besucherinnen und Besuchern viele verschiedene Fisch- und Schalentierarten zum Anschauen und ist eine der wenigen verbliebenen Fischauktionen an der Ostküste. Im Hafen werden frischer Fisch und frische Schalentiere direkt von den Fischerbooten, in den Fischhäusern oder bei der jeden Morgen um 7:00 Uhr stattfindenden Auktion verkauft. Für Angler gibt es zwei unterschiedliche Anlaufpunkte: Am Riff nördlich von Strandby Nord ist saisonal das Angeln auf Meerforellen möglich. Vom Ufer des Hafens von Strandby aus kann ohne Boot in tieferes Wasser geworfen und unter anderem auf Dorsch, Köhler, Meerforelle, Makrele, Hering, Scholle und Hornhecht geangelt werden.
Marina und Bahnhof
Von der Strandby Marina sind Zug- und Busverbindungen innerhalb von fünf Minuten erreichbar. Strandby Station ist ein kleiner, unbemannter Haltepunkt mit Fahrradabstellplätzen und einfachem Zugang zu den Bahnsteigen.
Weitere Orte
Weitere Orte der regionalen Übersicht sind Thorshøj, Lyngså, Lodskovvad, Frederikshavn, Nordby, Hulsig, Voerså und Ålbæk.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Frederikshavn Kommune.