Tarm entdecken: Wege, Natur und Kultur
Unterkünfte in Tarm
Tarm verbindet kurze Wege zu Kunst und Geschichte mit abwechslungsreichen Landschaften am Skjern Å. Wer hier eine Unterkunft sucht, kann zwischen Kulturmomenten in der Stadt, befestigten Wegen im näheren Umfeld und Naturerlebnissen entlang des Flusses wählen. Besonders anschaulich wird der Charakter des Ortes dort, wo historische Gebäude, Skulpturen und renaturierte Flusslandschaft aufeinandertreffen.
Naturerlebnisse rund um Tarm
Im Skjern Ådal zwischen Skjern und Tarm gibt es 20 Kilometer befestigte Wege. Ein Teil davon ist für Menschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlnutzende geeignet. Tarm verfügt außerdem über gute Wegesysteme. Für einen längeren Aufenthalt lässt sich damit ein Ausflug in die nahegelegenen Landschaften gut mit der Erkundung des Ortes verbinden.
Das nahe Tarm gelegene Skjern Enge ist ein 2.200 Hektar großes Naturgebiet zwischen Skjern und Tarm. Angelegte Radwege, Reitwege und Fußwege entlang des Flusses erschließen die Landschaft auf unterschiedliche Weise. Eine besondere Querung bilden zwei handbetriebene Seilfähren, mit denen Sie die Skjern Å überqueren können. Ebenfalls dort befindet sich die Kong Hans Bro, eine Querung über die Skjern Å, die Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Die Brücke ist Dänemarks längste hölzerne Hängebrücke und wurde 2003 im Zusammenhang mit der Renaturierung der Skjern Å gebaut.
Auch die nahe Tarm gelegene Skjern Birk Plantage bietet eine eigene Wegidee. Der Hjertestien führt dort auf 3,3 Kilometern durch die Plantage und eignet sich zum Gehen, Laufen, Radfahren und für Kinderwagen. Die Skjern Birk Plantage umfasst 46 Hektar. Wer mit Hund unterwegs ist, findet beim nahe Tarm gelegenen Tarm Hundeskov einen eingezäunten Hundeauslaufwald von etwa 2 Hektar, in dem Hunde frei laufen können. Ein Fußweg führt vom Parkplatz zum Hundeauslaufwald; innerhalb des eingezäunten Bereichs gibt es Tische und Bänke.
Kultur, Geschichte und Kunst in Tarm
In Tarm selbst beginnt die kulturelle Erkundung mit Mejeriet. Das Gebäude ist seit 2013 ein Kulturhaus; das heutige Gebäude wurde 1914 in Betrieb genommen. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das Hattemagerhuset, das älteste Haus in Tarm. Seine Geschichte lässt sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen.
Die Tarm Kirke wurde 1912 erbaut. Beim Umbau von 1965 bis 1967 nahm der Kirchenvorstand Kontakt mit dem Kirchen- und Glaskünstler Sven Havsteen-Mikkelsen auf, um ein Glasmosaik an der großen östlichen Chorwand anzubringen. Im Stadtbild begegnen Ihnen außerdem Werke von Jens Galschiøt: Die Skulptur „Den dykkende dame“ wurde 2011 in Tarm aufgestellt, während die „Tvillingemasken“ ein 2012 von ihm geschaffenes Werk aus Bronze ist. Sie befindet sich an einer weißen Südgiebelwand am Apoteker Rasmussens Plads in Tarm.
Die Kunstrute i Tarm führt zu mehreren Skulpturen in der Stadt, von denen jede ihre eigene Geschichte hat. Für einen Besuch mit Kindern bietet Forsøgshaven einen Spielplatz mit Sandkasten, Schaukeln und Musikinstrumenten sowie einen Barfuß- und Sinnespfad für kleine Kinder. Der Garten wurde 1921 von der Tarm Borgerforening angelegt. Außerdem gibt es dort einen Hindernisparcours mit 21 Hindernissen und einer Länge von etwa 1.000 Metern.
Unterwegs und bei Veranstaltungen
Die Markedsdage in Tarm verbinden am Bybækken Handel, Musik und Gemeinschaft. Sie lassen sich bis ins Jahr 1972 zurückverfolgen. Damit ergänzt eine wiederkehrende örtliche Tradition die historischen Gebäude und die Kunstwerke, die Sie auf der Kunstrute entdecken können.
Auch die Anreise lässt sich in die Ortswahl einbeziehen: Tarm verfügt über eine Zugverbindung. Von den Busbahnhöfen in Tarm und Skjern gibt es außerdem eine Busverbindung nach Lønborg mit der Linie 69. Diese Orte liegen im Bereich des Skjern Ådal.
Weitere Orte für Ihre Suche
Wenn Sie neben Tarm weitere Ziele vergleichen möchten, finden Sie hier Dejbjerg, Skaven, Lem, Hemmet, Hovvig, Bork Havn, Østerby und Klegod.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ringkøbing-Skjern Kommune.