Hirtshals

Hafen Hirtshals in Nordjütland (Foto © Cees van Roeden/VisitDenmark) Hafen Hirtshals in Nordjütland (Foto © Cees van Roeden/VisitDenmark)

40 km feinster und golden schimmernder Nordseestrand, „Tor zu Europa“, und nur noch Skagen liegt nördlicher - Gründe in die nur 7.000 Einwohner zählende Stadt Hirtshals im Norden der dänischen Nordseeküste zu reisen, gibt es mehr als es auf dem ersten Blick scheinen mag. Allein die Spaziergänge durch die backsteinerne und sternförmig angelegte Stadt, hinauf zu den Klippen oder als Endziel den 53 Meter hohen Leuchtturm aus dem Jahre 1862 sind einen Kurzurlaub oder gar eine Erholungsreise wert.

Die Stadt Hirtshals in Nordjütland lebt in erster Linie von seinem Hafen. Man munkelt, wenn man irgendeinen Schiffstyp noch nie gesehen hat, dann sollte man nach Hirtshals fahren. Und es erstaunt in der Tat, dass man hier von kleinsten fast nussschalenartigen Ruderbooten über Fischkutter, Segeljachten, sogenannten Trawlern bis hin zu den wohl größten Schiffen im Hafen, den Fähren nach Norwegen, alle aneinandergereiht entdecken kann. Selbst Kanuten werden in Hirtshals fündig. Die Kanufahrten finden indes auf der Uggerby Å statt.

Der ganze Stolz von Hirtshals sind die Ringwadenkutter. Die Stadt ist die einzige in ganz Dänemark, die über diese Art Kutter mit ihren gut 600 Meter langen Fangnetzen verfügt, die sich wie Fangarme rund um das Boot ausbreiten. Entsprechend groß ist die Nachfrage der Angler, einmal im Leben beim Hochseeangeln mit auf einem Ringwadenkutter fahren zu dürfen.

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Kinder und Familien erobern im Sommer als Badeurlauber die kleine Stadt am Skagerrak. Zu jeder Jahreszeit, besonders aber wenn das Wetter mal miese Laune hat, taucht man im Nordseemuseum Hirtshals ein in die riesige Unterwasserwelt der Ozeane. Erlebnisse mit Haien und Makrelenschwärmen sind hier garantiert und ebenso spektakulär wie die pädagogisch aufbereitete Erklärung der Ölbohrungen und der Industrialisierung des Fischfangs.

Wer genug von Fischen und Schiffen hat, der sollte mit reichlich Wasser im Gepäck einen Ausflug in die „Wüste“ unternehmen. Die Råbjerg Mile ist mit 40 Meter Höhe und gut 4 Kilometer Länge eine der größten Wanderdünen entlang der Nordseeküste.


Foto © Cees van Roeden/VisitDenmark

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