Holte
Unterkünfte in Holte
In der Umgebung von Holte liegt Grevinge Skov, ein Laubwald in hügeligem Gelände an der eingedeichten Sidinge Fjord. Zwischen Waldwegen, historischen Spuren und vorgeschichtlichen Denkmälern zeigt sich eine Landschaft, in der Natur- und Ortsgeschichte eng nebeneinanderstehen. Wer Holte als Reiseziel auswählt, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Entdeckungen: Wege und Pfade, eine nicht ausgeschilderte längere Wanderroute, Reitmöglichkeiten, Pilzfunde und Zeugnisse aus mehreren Epochen.
Grevinge Skov: Wege, Wald und besondere Erlebnisse
In Grevinge Skov gibt es zahlreiche Wege und Pfade, jedoch keine markierten Wander- oder Laufstrecken. Die offizielle Anfahrt führt vom Ortsrand von Herrestrup über Holtevej zum Wald. Rund um Grevinge Skov gibt es an mehreren Stellen Parkplätze. In diesem Wald darf man überall reiten; außerdem kann man dort an einer Schatzsuche teilnehmen und Pfifferlinge, Röhrenpilze, Trompetenpilze sowie weitere Pilze finden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderroute Grevinge–Plejerup–Prejlerup. Sie ist 19 km lang und nicht ausgeschildert. Damit unterscheidet sie sich deutlich von einem markierten Rundweg: Die Streckenlänge ist festgehalten, die Route selbst jedoch nicht mit Wegweisern versehen. Die Einordnung dieser Angaben ist wichtig, wenn Sie für Ihren Aufenthalt in Holte unterschiedliche Formen der Bewegung und Erkundung vergleichen.
Von Holtemose Hegn zum heutigen Wald
Die Geschichte des Waldes reicht in die Zeit seiner Entstehung und Wiederaufforstung zurück. Zu Beginn der Wiederaufforstung war Holtemose Hegn eines von zwei kleinen Waldgebieten im heutigen Grevinge Skov. Auch Holte Hegn war bei der Anlage von Grevinge Skov eines von zwei kleinen verbliebenen Waldstücken. Die Einfriedung von Holtemose Hegn und Lykkens Hegn begann 1779.
Mit der Entwicklung des Waldes ist außerdem die Arbeit von drei Generationen von Forstwärtern aus derselben Familie verbunden, die bei der Bepflanzung von Grevinge Skov halfen. In Grevinge Skov sind noch Spuren des ehemaligen Notflugplatzes Vig zu sehen. Dieser frühere Notflugplatz verfügte über 10 bis 12 Stellplätze für Flugzeuge. Die historische Einordnung bleibt dabei erhalten: Es handelt sich um eine frühere Anlage, nicht um einen heutigen Flughafenbetrieb.
Vorgeschichte und Ortsgeschichte
In Holtemose Hegn liegt Horsebjerg, ein Langhügel aus der Jungsteinzeit. In Grevinge Skov befindet sich außerdem Hamlets Grav, ein Langbett aus derselben vorgeschichtlichen Epoche. In der Nähe von Holte Mose auf dem Flurstück 4b befand sich ein Langbett mit 51 Randsteinen. Südöstlich des damaligen Holte Sø beziehungsweise Kjelmose lag auf einer kleinen Anhöhe ein Runddolmen mit fünf Tragsteinen und einem großen Deckstein.
Das tiefliegende Gebiet nördlich des Waldwegs wurde Holte Sø oder Kjelmose genannt. Die Steine eines Runddolmens wurden 1828 entfernt und für den Brückenbau bei Svinninge Vejle wiederverwendet. Auch die Baugeschichte gehört zum überlieferten Bild des Ortes: Das Forstwärterhaus von Holte wurde 1912 abgerissen und durch ein gemauertes Haus aus rotem Backstein ersetzt.
Holte gehörte früher zu den sogenannten „Skovbyerne“ oder „Birkebyerne“, den Wald- beziehungsweise Birken-Dörfern. Für das Jahr 1750 sind in Holte vier Höfe überliefert. Holte erstreckte sich von Osten nach Westen. Diese historischen Angaben ergänzen die Naturerlebnisse rund um Grevinge Skov um die Entwicklung des Ortes selbst.
Für Ihre weitere Ortsorientierung finden Sie außerdem Lestrup, Grevinge, Stenstrup, Tengslemark, Ebbeløkke, Føllenslev, Hønsinge und Højby.
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