Vesternæs
Unterkünfte in Vesternæs
Vesternæs verbindet Küstenlandschaft, Gartenkunst und Spuren regionaler Geschichte auf ungewöhnlich engem Erlebnisraum. Am Strand von Vesternæs ist die Böschung durch mittelgroße Steine gesichert. Einen anderen Küstencharakter zeigt Ålehoved: Dort gibt es einen Küstenschutz aus großen Steinen und tiefes Wasser nahe am Ufer. Bei ruhigem Wind kann man dort vorsichtig waten; Wathosen sind dafür nicht erforderlich, können aber vorteilhaft sein.
Küste und Wege rund um Vesternæs
Für aktive Tage bietet sich die nahe gelegene Erlebnisroute „Langs Fjorden“ an. Sie ist insgesamt 37 Kilometer lang und eignet sich auch zum Wandern. Zwischen Nakskov und Albuen verläuft die Route auf einem feinen, autofreien Schotterabschnitt auf dem Deich. Damit lässt sich die Landschaft aus einer ruhigen, vom Autoverkehr getrennten Perspektive erleben, ohne dass aus der Streckenlänge ein bestimmtes Tagesprogramm abgeleitet werden muss.
Auch die Naturbeobachtung am Ålehoved hat ihre eigenen saisonalen Akzente: Meerforellen stehen dort für das Frühjahr und den Herbst, Plattfische und Dorsche für die Zeit vom Herbst bis in den frühen Frühling. In der näheren Umgebung von Vesternæs bewahrt Albuen außerdem Spuren der mittelalterlichen großen Heringsmärkte. Ein Leuchtturm und ein Küstenaussichtspunkt ergänzen diesen historischen Küstenort.
Peter Hansens Have: Gartenkunst in großem Maßstab
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Peter Hansens Have. Der Garten umfasst 55.000 Quadratmeter und wurde 2017 um ein 25.000 Quadratmeter großes Arboretum erweitert. Seine Gestaltung ist hauptsächlich von englischen Gärten inspiriert. Zugleich beherbergt Peter Hansens Have eine der größten in privatem Besitz befindlichen Pflanzensammlungen Nordeuropas.
Die Sammlung zeigt sich nicht nur in der Größe des Geländes. In den Teichen leben Tausende grüne Frösche, und die zum Garten gehörende Baumschule bietet eine große Auswahl an besonderen und selteneren Pflanzen. An mehreren Stellen stehen Bänke. Im alten Arboretum gibt es außerdem einen Pavillon, in dem Besucher mitgebrachte Speisen verzehren können. So lässt sich der Gartenbesuch zwischen Pflanzen, Wasserflächen und stilleren Aufenthaltsorten gestalten.
Mühlen- und Wallfahrtsgeschichte
Die Hellig Trefoldigheds Kilde zog im Jahr 1464 eine bedeutende Wallfahrt an. Ein späteres Zeugnis der Arbeitsgeschichte ist die Kappel Stubmølle: Sie wurde um 1730 erbaut und war bis 1935 in Betrieb. An der Mühle ist es möglich, Mehl zu mahlen. Bei geeigneten Wetterbedingungen können ihre Flügel mit Segeln bespannt werden und die Mühle kann laufen.
Die nahe gelegene Kappel Stubmølle steht zwischen den Dörfern Sjunkeby, Vesternæs und Knubbeløkke. Während der Sommeröffnung sind dort dienstagnachmittags Mitglieder des Mühlenvereins anwesend und können über die Mühle informieren. Der Zugang zur nahe gelegenen Kappel Kirke wird dagegen durch Kontaktaufnahme mit dem Pfarrer organisiert. Diese unterschiedlichen Besuchsformen machen deutlich, dass sich in der Umgebung sowohl anschauliche Mühlentechnik als auch kirchliche Geschichte entdecken lässt.
Orientierung für Ihren Aufenthalt
Für die Anreiseorientierung ist die Movia-Buslinie 718 ein konkreter Bezugspunkt: Sie fährt von Nakskov in Richtung Langø und Vesternæs. Wenn Sie Natur, Gartenkultur und Geschichte miteinander verbinden möchten, finden Sie in Vesternæs mehrere klar unterscheidbare Ausflugsanlässe – von der Route „Langs Fjorden“ und der Küste bis zu Peter Hansens Have und der Kappel Stubmølle.
Wenn Sie Ihre Auswahl erweitern möchten, sehen Sie sich auch Søllested, Fejø, Våbensted, Sakskøbing, Hyldtofte, Dannemare, Langholm und Gloslunde an.
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