Emborg
Unterkünfte in Emborg
Klosterkultur und Landschaft rund um Emborg
Emborg verbindet die Geschichte von Øm Kloster mit geschützten Naturgebieten, Wegen am Gudenå und den Landschaften rund um Mossø und Gudensø. Dadurch lässt sich der Aufenthalt unterschiedlich gestalten: Sie können sich mit mittelalterlicher Klosterkultur beschäftigen, Vögel beobachten oder eine Wanderung, Radtour und Bootsstrecke miteinander verbinden. Bei der Suche nach einer Unterkunft in Emborg ist deshalb vor allem interessant, welche dieser Seiten des Ortes Sie während Ihres Aufenthalts in den Mittelpunkt stellen möchten.
Øm Kloster: Museum, Garten und Munkekanal
Etwa 1 Kilometer östlich von Øm Kloster verläuft der Munkekanalen. Der gerade Kanal ist 1,5 Kilometer lang, 8 Meter breit und noch teilweise sichtbar. Er gehört damit zu den Spuren, an denen sich die historische Umgebung auch außerhalb des Museums ablesen lässt.
Im Museum Øm Kloster wurden Elemente des klösterlichen Heilpflanzen- und Braugartens rekonstruiert. Der Klostergarten umfasst 63 quadratische Beete und insgesamt 80 Kulturpflanzen. Im Mittelalter wurden sie als Heilpflanzen, Gewürzkräuter oder im Haushalt verwendet. Im Braugarten wachsen unter anderem Hopfen, Gerste für Malz und Gagel, die zum Bierbrauen verwendet wurden. Für einen Besuch bedeutet das: Die Klostergeschichte bleibt nicht auf Ausgrabungsfunde beschränkt, sondern wird auch über Pflanzen und ihre früheren Verwendungen anschaulich.
In einem Museumsgebäude von Øm Kloster werden außerdem die Geschichte des Klosters sowie Fundstücke und Skelette aus den Ausgrabungen gezeigt. Bei Emborg führt die 28 Kilometer lange Radtour „Rundt om Mossø“ am ehemaligen Zisterzienserkloster Øm Kloster vorbei; an seiner Stelle steht heute ein Klostermuseum. So lässt sich die kulturelle Station auch in eine längere Radtour durch geschützte und charakteristische Naturgebiete einbinden.
Vogelschutzgebiete und Wege am Wasser
Emborg Odde ist ein Vogelschutzgebiet, in dem eine Kolonie von Lachmöwen brütet. Einen Blick auf dieses Gebiet bietet Hulbakken bei Emborg: Das Naturareal mit verstreut stehenden Bäumen senkt sich zum Mossø hin ab. Auch die Wanderung „Mossø, Lindholm Hoved“ führt durch die Landschaft. Sie verläuft entlang von Weiden- und Erlengebüschen zu einem Vogelturm am Fuß des Lindholm Hoved, von dem aus sich Mossøs vielfältige Vogelwelt beobachten lässt.
Eine weitere Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß kennenzulernen, bietet die etwa 2 Kilometer lange Rundtour „Mossø, Emborg Vestermark–Dalgård“. Sie führt über offene Nadelholzplantagen, aufgeforstete Landwirtschaftsflächen und die Weideflächen bei Gudensø. Der Gudenå Trail ist heute ein Weg zwischen Voervadsbro und Emborg Bro. Der Abschnitt ab Emborg Bro ist als Wanderroute Aarhus–Silkeborg ausgeschildert; auf dem Trail verläuft der Weg stellenweise als schmaler Pfad zwischen einem Bach und steilen Hängen.
Radfahren, Kanus und die Bootsroute
Die 28 Kilometer lange Radtour „Rundt om Mossø“ führt durch geschützte und charakteristische Naturgebiete und verbindet bei Emborg Naturerlebnis mit dem ehemaligen Klosterstandort. Auf dem Wasser verläuft die Bootsroute „Gudenåen: Klostermølle–Silkeborg“ über etwa 30 Kilometer. In Gudensø können Reisende am Anleger Dalgaard an Land gehen. Dieser liegt etwa 300 Meter rechts von der Einmündung in den See; von dort aus ist Øm Kloster zu sehen. Das Søhøjlandet ist außerdem ein beliebtes Ziel für Kanus, Kajaks, SUPs und Motorboote sowie für Linienboote.
Emborg passt damit besonders zu einer Reise, bei der verschiedene Interessen zusammenkommen: Museum und Klostergarten für kulturgeschichtliche Entdeckungen, Vogelschutzgebiete und Aussichtspunkte für Naturbeobachtungen sowie markierte Wege, Radtouren und Wasserstrecken für aktive Tage. Für die weitere Orientierung in der Umgebung können Sie auch Skanderborg, Alken, Skovby, Låsby, Hårby und Hørning entdecken.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Skanderborg.