Lyngby-Taarbæk Kommune entdecken: Natur, Kultur und Familienerlebnisse
Lyngby-Taarbæk Kommune verbindet den direkten Zugang zum Øresund mit Wäldern, Seen, historischen Anlagen und vielseitigen Ausflugszielen. Sie können hier Naturerlebnisse, Familienunterhaltung und dänische Kulturgeschichte miteinander verbinden, ohne sich auf eine einzige Reiseidee festlegen zu müssen. Der kommunale Reiseführer gibt einen Überblick über örtliche Angebote und Erlebnisse und enthält eine Übersichtskarte mit Wander- und Fahrradrouten.
Wälder, Seen und Erlebnisse am Wasser
Das größte Naturgebiet der Gemeinde ist Dyrehaven. Die Landschaft umfasst Wald, Seen, offene Ebenen und Hügel und bietet damit unterschiedliche Eindrücke für Spaziergänge und Ausflüge. In den Wäldern von Dyrehaven liegt Bakken, ein Vergnügungspark mit Spielen, Fahrgeschäften, gastronomischen Angeboten und täglicher Unterhaltung. Seine Geschichte reicht bis zur Gründung im Jahr 1583 zurück. Für Familien lässt sich ein Aufenthalt in der Natur dadurch mit einem lebhaften Ausflug verbinden.
Eine konkrete Wahl für Bewegung im Grünen ist die Hjertestien. Die Strecke verläuft auf 4,5 Kilometern am Ufer des Lyngby-Sees entlang, führt durch Wald und ist reich an Vogelwelt. Sie eignet sich für Picknicks, Radfahren und Laufen; auch Kinderwagen und Buggys sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden ausdrücklich berücksichtigt. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, findet an der Mølleå weitere Möglichkeiten: Die Mølleådalen kann zu Fuß, mit dem Kanu oder mit dem Boot erlebt werden, entlang der Mølleå gibt es außerdem Möglichkeiten zum Hobbyangeln.
Die Mølleådalen gilt als Dänemarks älteste Industrielandschaft. Die Mølleå ist in Dänemark als eines der 25 nationalen Industriedenkmäler verzeichnet. Eine andere Perspektive bietet Baadfarten mit festem Linienverkehr auf den Routen Lyngby–Bagsværd und Lyngby–Frederiksdal. Historische Holzboote gehören zum Angebot; zwei der heute eingesetzten sechs Boote, Prince Christian und Princess Alexandrine, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahresverlauf finden auf den Booten Theateraufführungen und weitere Veranstaltungen statt.
Auch der Øresund gehört zum Charakter der Kommune. Im Taarbæk Havn weht seit 1992 jedes Jahr die Blaue Flagge. Frederiksdal Fribad erhielt 2020, 2021, 2022, 2023 und 2024 die Auszeichnung „Badepunkt“.
Industriegeschichte, Museen und geschützte Bauwerke
Lyngby-Taarbæk eignet sich besonders für alle, die Landschaft mit Geschichte verbinden möchten. Die Parforcejagdlandschaft in Dyrehaven ist als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. In Brede Værk sehen Sie eines der am besten erhaltenen Beispiele für industrielles Kulturerbe in Dänemark; die historische Textilfabrik wurde 1832 gegründet. Das Frilandsmuseet vermittelt anhand von Gebäuden, Höfen und Mühlen den Alltag und die Traditionen Dänemarks, Schonens und der Färöer über einen Zeitraum von mehr als 350 Jahren. Dort leben Pferde, Hähne, Ziegen, Schafe und weitere Tiere, die Besucher je nach Saison und Wetter begrüßen oder streicheln können. Führungen widmen sich dem frühen Landleben und den Anfängen der Industrialisierung.
Für die Anreise zum Frilandsmuseet ist eine konkrete Orientierung vorhanden: Der Zug Jægersborg-Nærum hält in Brede nahe dem Nordeingang. Bei der Planung können Sie daher überlegen, ob ein Ausflug mit Museumsschwerpunkt, ein Tag in der Landschaft oder eine Kombination aus beidem den gewünschten Rhythmus für Ihre Reise vorgibt.
Auch die Befestigungsgeschichte ist sichtbar. Fortun Fort wurde 1891–1893 als Teil der Befestigungsanlagen von Kopenhagen errichtet und 1992 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Lyngby Fort entstand 1887–1888 ebenfalls als Teil dieser Befestigungsanlagen. Es ist ein betoniertes Dreiecksfort und als Teil des Kulturerbes geschützt. In der Lyngby Kirke wurde der älteste, mittlere Teil in der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet; spätkatholische Kalkmalereien aus der Zeit um 1500 sind in allen fünf Gewölben erhalten. Der alte Friedhof an der Kirche enthält zahlreiche alte und seltene Grabdenkmäler.
Zu den kleineren historischen Besonderheiten zählt Klopstocks Eg. Die Eiche ist etwa 850 Jahre alt, wurde 1956 unter Schutz gestellt und steht am Prinsessestien unmittelbar südlich von Skovtoftebakken. Der öffentlich zugängliche Sorgenfri Park ergänzt diese historischen Ziele um einen ruhigeren Aufenthalt im Grünen.
Kunst, Veranstaltungen und passende Reiseideen
Sophienholm ist eine von der Gemeinde Lyngby-Taarbæk besessene Ausstellungshalle. Dort werden öffentliche Führungen angeboten, für die sich alle anmelden können. Das Programm umfasst Gesprächssalons, kunsthistorische Vorträge, Führungen, Konzerte und Workshops. Bei Sophienholm gibt es außerdem offene Rasenflächen und schöne alte Bäume. Damit eignet sich der Ort für einen kulturell geprägten Ausflug, der durch Zeit im Freien ergänzt werden kann.
Im Zentrum von Lyngby liegt Templet, ein Musikveranstaltungsort, an dem dänische und internationale Künstler auftreten. Zusammen mit den Ausstellungen in Sophienholm, den historischen Museen und den Angeboten in Dyrehaven entsteht eine breite Auswahl für unterschiedliche Tagespläne. Sie können bei der Suche nach einem Hotel oder einer anderen Unterkunft deshalb zuerst festlegen, ob Kultur, Natur, Wasser, Familienunterhaltung oder eine Mischung dieser Themen den Schwerpunkt bilden soll. Die beschriebenen Ziele geben anschließend die Richtung für Ihre weitere Standortsuche vor, ohne dass eine bestimmte Unterkunft oder Ausstattung vorausgesetzt werden muss.
Zur weiteren Orientierung innerhalb der Kommune können Sie außerdem Virum aufrufen. Weitere Kommunen im selben übergeordneten Umfeld sind Hillerød Kommune, Furesø Kommune, Herlev Kommune, Gribskov Kommune, Hørsholm Kommune, Halsnæs Kommune und Rudersdal Kommune.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hovedstaden.
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