Vejle

Am Vejle-Fjord in Südjütland / Dänemark (Foto © nordlicht verlag) Am Vejle-Fjord in Südjütland / Dänemark (Foto © nordlicht verlag)

Die Stadt an der Ostsee gehört zu den ältesten Siedlungen Dänemarks. Schon König Harald Blauzahn ließ am Ende des ersten Jahrtausends eine Brücke westlich der heutigen Stadt errichten, um die wichtige Nord-Süd-Verbindung unabhängiger zu machen. Deren Reste sind heute teilweise wiederhergestellt und in der Nähe von Ravning zu besichtigen. Am Ende des Vejlefjords gelegen, der in die Ostsee mündet, präsentiert sich die Stadt Vejle als eine Mischung aus Beschaulichkeit und großstädtischer Atmosphäre. Ein Einkaufsbummel in der lebhaften Altstadt gehört auch zu den beliebten Urlaubsaktivitäten.

Die Stadt hat einige attraktive Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Das prächtige Rathaus entstand 1878 an Stelle eines einstigen Klosters, dessen Glocke nun die Rathausglocke ist. 2006 wurde das Vejle Kunstmuseum neu eröffnet, mit einer der schönsten Sammlungen dänischer und europäischer Grafiken. Einen interaktiven Zugang zu Wissen über Umwelt und Natur bietet das Ökolariet, das die Besucher zu umweltgrechter Lebensweise motivieren soll. 3000 qm überdachte Spiellandschaft für Kinder aller Altersgruppen bietet das Spielland (Legelandet) mit Rutschbahnen, Hüpfburgen und auch technischen Spielgeräten. Treffpunkt der Öffentlichkeit ist auch das Vejle-Centret, ein Kongress- und Messezentrum mit angeschlossenem Hallenbad. Vejle ist Heimstatt eines Golfmuseums, als einziges in Dänemark und eines von zwei in Europa. Ältestes Gebäude der Stadt ist die St.-Nicolai-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. In ihr wird auch die Moorleiche einer Frau aus der Eisenzeit aufbewahrt.

Besonders bekannt ist Vejle jedoch durch seine für Dänemark eher untypische hügelige Umgebung. Die abwechslungsreiche Natur bietet im Westen ein ausgedehntes Waldgebiet mit Bächen, Quellen und zahlreichen gut ausgeschilderten Wanderwegen. Hier befindet sich auch der Runenstein von Wikingerkönig Harald Blauzahn in Jelling. Das Vejleådal erinnert an eine Mittelgebirgslandschaft. Im Osten erstrecken sich flache, kinderfreundliche Strände entlang des Vejlefjords, darunter die beliebten Badestellen in Børkop und Hvidbjerg am Südufer des Fjords. Die Autobahnbrücke über den Vejle-Fjord ist eine der längsten und höchsten in Dänemark.

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Foto © nordlicht verlag

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News

Abenteuerurlaub auf Fünen
Dänemark ist das Land der Inseln, von denen die fünf größten am bekanntesten sind: Seeland, Fünen, Lolland, Falster und Møn. Daneben gibt es eine Vielzahl von kleineren, die vor allem die so genannte „Dänische Südsee“ prägen, das Gebiet südlich der Insel Fünen. Größte Stadt auf Fünen ist Odense, die Geburtsstadt von Dänemarks berühmtesten Dichter Hans Christian Andersen. Der Zoo von Odense ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern. Am entgegengesetzten Ende der Insel, im Südosten, liegt eines der bekanntesten dänischen Schlösser, das Schloss Egeskov. Der folgende Text stellt aktuelle Attraktionen dieser beiden Standorte vor.
Große Taucherlebnisse im Kleinen Belt
Die Meerengen am nordwestlichen Ausgang der Ostsee haben schon immer eine große Bedeutung gehabt. Mit Ausnahme der breitesten, des Öresunds zwischen Schweden und Dänemark, ist der Ausgang der Ostsee in das Kattegat, was auch noch als Bestandteil der Ostsee gerechnet wird, sind sie alle unter der nationalen Kontrolle Dänemarks. Mittlerweile führt die Strecke von der Halbinsel Jütland im Westen bis nach Schweden komplett über Brücken. Erst 2000 wurde die Öresundbrücke eingeweiht, die Brücke über den Großen Belt zwischen den dänischen Insel Fünen und Seeland, wurde bereits zwei Jahre früher eröffnet. Den schmalsten Ausgang, den Kleinen Belt zwischen Jütland und Fünen, überspannt bereits seit 1935 eine Brücke, 1970 kam eine zweite hinzu.
Neuer Nationalpark auf Seeland
Oberflächlich betrachtet bietet die Natur unseres nördlichen Nachbarlandes Dänemark nichts Außergewöhnliches. Der höchste Berg erreicht keine 200 Meter, die wenigen Wälder können in der Größe mit den deutschen nicht mithalten, Felsen gibt es nur auf der abgelegenen Insel Bornholm. Der genaue Beobachter kommt jedoch zu einem anderen Schluss. Gerade die abwechslungsreiche Landschaft mit den tausenden Kilometern Küste an Ost- und Nordsee, ob gerade und dünengesäumt oder mit vielen Buchten und Stränden. Ein Geheimtipp ist der Roskildefjord im Norden der Insel Seeland, nordwestlich der Hauptstadt Kopenhagen. Dieser erfuhr jetzt eine deutliche Aufwertung mit dem Status als Nationalpark.